Bikeleasing-Schaden melden: So läuft es bei uns

Wir sind Bikeleasing-Partnerhändler. Für dich heißt das: Du gehst nicht in Vorleistung. Wir melden den Schaden, holen die Freigabe ein, reparieren und rechnen direkt mit Bikeleasing ab.

Damit das reibungslos läuft, hier alles Wichtige — wie du einen Schaden bei Bikeleasing melden kannst, was gedeckt ist und wo die Fallstricke liegen.

Welche Bausteine hast du?

Bei Bikeleasing sind es drei Bausteine, die getrennt abgeschlossen werden:

  • Komfort-Versicherung — hast du auf jeden Fall, die ist verpflichtend. Sie deckt Schäden.
  • Verschleiß-Versicherung — optional. Ohne sie zahlst du Verschleißteile selbst.
  • Inspektionspaket — optional, und keine Versicherung, sondern eine Serviceleistung mit eigenem Ablauf.

Welche davon in deinem Vertrag stecken, wurde beim Abschluss festgelegt. Nachsehen kannst du im Bikeleasing-Portal — oder du schickst uns deine Vertragsnummer, dann schauen wir nach.

Was die Komfort-Versicherung deckt

  • Diebstahl, Teilediebstahl, Einbruchdiebstahl und Raub
  • Vandalismus
  • Sturz und Unfall
  • Reifenpanne
  • Bedienungsfehler und Ungeschicklichkeit — also auch dann, wenn du selbst schuld bist
  • Brand, Blitzschlag, Explosion, Überspannung, Kurzschluss
  • Sturm, Überschwemmung, Erdbeben
  • Material-, Produktions- und Konstruktionsfehler

Akku und Motor sind eingeschlossen. Beim Zubehör sind Gepäckträger, Gepäckträgertasche, Fahrradschloss sowie Smartphone- und Displayhalter mitversichert, solange sie fest verbunden sind — zusammen bis 100 € über die Versicherungssumme hinaus. Ein Kindersitz ist nicht dabei.

Was die Verschleiß-Versicherung zusätzlich bringt

Die Liste ist erfreulich konkret:

  • Akku
  • Bremsbeläge, Bremsscheiben und Bremsflüssigkeit
  • Ketten und Zahnriemen, Kassette, Kettenblätter, Freilaufkörper
  • Reifen, Schlauch, Tubeless
  • Schalt- und Bremszüge inklusive Außenhülle
  • Griffe und Lenkerband, Pedale
  • Getriebenaben-Service inklusive Schmiermittel
  • Lagerungen von Gabel, Dämpfer, Dropperpost, Lenkkopf, Pedalen und Naben — inklusive Service

Ein Stichtag, der über viel Geld entscheidet

Wurde dein Rad ab dem 1. Februar 2026 übernommen und hast du die Verschleiß-Versicherung, gibt es keine jährliche Obergrenze mehr.

Bei älteren Verträgen gilt weiterhin ein Deckel pro Leasingjahr — je nach Kaufpreis 200 bis 300 € netto. Das ist nach zwei Reifen und einer Kette schon aufgebraucht. Wenn dein Vertrag älter ist, lohnt es sich zu wissen, wo du im Jahr stehst, bevor du eine größere Reparatur beauftragst.

So läuft die Meldung

  1. Melde dich bei uns, bevor irgendetwas repariert wird. Ohne Freigabe zahlt niemand.
  2. Wir brauchen die Angaben von deiner digitalen Bikeleasing-Card: Nutzername, Rahmennummer, Vertragsnummer und Bikeleasing-Nutzer-ID.
  3. Dazu Schadenstag, Schadensort, eine Schilderung des Hergangs und Fotos. Ab 250 € Schadenhöhe kommt ein Kostenvoranschlag von uns dazu.
  4. Wir melden alles über das Bikeleasing-Portal. Die Schadensabteilung prüft und erteilt die Reparaturfreigabe.
  5. Wir reparieren und rechnen direkt ab. Von dir kommt nur die Anfahrtspauschale — die ist keine Versicherungsleistung.

Bei Diebstahl oder Vandalismus: Die Anzeige bei der Polizei muss innerhalb von fünf Werktagen erfolgen, und der Polizeibericht muss die Rahmennummer enthalten. Ohne ihn geht nichts.

Am besten schreibst du den Hergang gleich bei der Buchung ins Kommentarfeld. Je mehr wir vorher wissen, desto eher ist die Meldung fertig, bevor wir bei dir sind.

Was nicht gedeckt ist

  • Inspektionen und Wartungen. Dafür gibt es das Inspektionspaket, das getrennt läuft.
  • Eigenreparaturen. Repariert werden muss beim Fachhändler, sonst kann die Leistung entfallen.
  • Akkuschäden durch Falschladung. Der Akku muss dann vom Hersteller geprüft werden, das Attest geht an den Versicherer.
  • Nachträgliche Umbauten und Manipulationen. Wer am Antrieb herumschraubt, verliert den Schutz.
  • Räder, die im Verleih oder Kurierdienst laufen

Bei grober Fahrlässigkeit wird die Leistung gekürzt — aber höchstens um die Hälfte. Zusammen mit dem Punkt oben heißt das: Schildere ehrlich, was passiert ist. Ungeschicklichkeit ist versichert, und selbst ein grober Schnitzer kostet dich nicht alles.

Inspektion und Mobilität

Das Inspektionspaket läuft nicht über den Schadensweg. Du bekommst einen Code, wir rechnen die Inspektion direkt mit Bikeleasing ab. Je nach Vertrag sind zwei Inspektionen bei 36 Monaten Laufzeit oder drei bei 48 Monaten drin.

Wichtig: Der Betrag ist gedeckelt. Bikeleasing erstattet pro Inspektion 70 € brutto. Unsere Inspektion kostet 129 € beim E-Bike und 174 € beim Lastenrad. Die Differenz zahlst du direkt bei uns — also 59 € beim E-Bike und 104 € beim Lastenrad, dazu die Anfahrtspauschale.

Wie viel das ist, siehst du transparent bei der Buchung. Die 70 € sind kein Rabatt, den du verlierst — sie werden angerechnet. Aber sie decken eine Inspektion an einem E-Lastenrad eben nicht ab.

Und wenn dein Rad unterwegs liegen bleibt: Über die Mobilitätsgarantie sind Transportkosten bis 150 € abgedeckt, bei selbst organisiertem Transport 0,40 € pro Kilometer bis maximal 50 €. Ein Leihrad ist mit 25 € pro Tag für bis zu 14 Tage mitversichert.

Schaden am Bikeleasing-Rad?

Melde dich bei uns, bevor du etwas machen lässt. Wir übernehmen die Meldung im Portal, holen die Freigabe und rechnen direkt ab. Wir kommen zu dir — im Hamburger Stadtgebiet. Kein Schleppen, kein Warten.

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Die Angaben beziehen sich auf die aktuellen Bikeleasing-Bedingungen und dienen der Orientierung. Welche Bausteine dein Vertrag enthält, siehst du im Bikeleasing-Portal. Dieser Beitrag ersetzt keine Rechtsberatung.

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